Das richtige Mikrofon für Deine Anwendung – heute: Schlagzeug

DSC_2218

Wenn wir das richtig sehen, haben wir bislang bei unserer „das richtige Mikrofon für Deine Anwendung“-Reihe doch glatt das Schlagzeug unterschlagen. Das geht ja mal überhaupt nicht und deshalb legen wir auch direkt los.

choosing-the-right-mic_drums

Richtcharakteristik

Für alle Bestandteile des Schlagzeugs liefern generell Mikrofone mit Nieren– oder Supernierencharakteristik die besten Ergebnisse, da sie den Sound optimal isolieren und Rückkopplungen reduzieren.

Frequenzgang

Für die Kickdrum sowie die Snare und Standtoms eignen sich Mikrofone mit einem konturierten Frequenzgang am besten. Sie fangen die tiefen Frequenzen zuverlässig ein und fügen der Bassdrum den notwendigen „Kick“ hinzu bzw. geben einer Snare und den Toms entsprechend Punch. Durch den Frequenzgang werden Frequenzbereiche, die nicht benötigt werden, gedämpft, sodass die Instrumente ohne großartige Eingriffe am Mischpult gut klingen. Die Becken und die Hi Hats profitieren eher von Mikros mit einem breiten und gleichmäßigen, also linearen Frequenzgang.

Wandlertyp

Dynamische Mikros machen vor allem an der Bassdrum sowie an den Snares eine gute Figur, da sie mit hohem Schalldruckpegel problemlos umgehen können und durch den Frequenzgang entsprechend angepasst sind. Kondensatormikrofone können mit entsprechenden Pad-Schaltern aber auch starke Pegel ab. „Condenser Mics“ werden hauptsächlich für Becken oder als Overheads eingesetzt, also da, wo es darum geht, Höhen sauber abzunehmen. Aber auch für Snare, Toms und Percussion hat Shure spezielle Kondensatormikrofone in petto: das Beta98AMP/C und das Beta 98A D/C mit entsprechend ordentlichen Klemmen für die Montage an den Drums.

PGA_Drumkits Lifestyle_LIbrary_LR

Tipps

Grenzflächenmikros wie das Beta 91A werden immer ganz gerne für die Kickdrum verwendet. Sie haben den großen Vorteil, dass Ihr Euch nicht mit irgendwelchen Mikroständer herumschlagen müsst. Einfach auf einem Kissen innerhalb der Drum platzieren und schon bekommt Ihr ein schönes, rundes Ergebnis. Alternativ könnt Ihr natürlich ein Drum-Mic auf einem Stativ in der Drum positionieren oder durch das Loch im Resonanzfell. Bei den Toms ist es immer gut, ein Mikrofon mit Nierencharakteristik möglichst nahe am Fell zu platzieren und so anzuordnen, dass die andere Tom nicht hinein strahlt.

Produktempfehlungen (preiswert bis premium)

Bassdrum: PGA52, Beta 91A, Beta 52A

Snare: PGA56, PGA57, SM57, Beta 56A, Beta 57A

Toms: PGA56, PGA98D, PGA181, SM57, Beta 56A, Beta 98A D/C, Beta 98AMP

Overhead & Becken: PGA81, SM81, SM137Beta 181, KSM137, KSM32

Hi Hat: PGA81, SM81, SM137, Beta 181, KSM137, KSM141, KSM32

Komplett-Kits:  PGADRUMKIT4, PGADRUMKIT6

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: