3D In-Ear Monitoring mit KLANG und Shure

3D In-Ear Monitoring KLANG und Shure
3D In-Ear Klangerlebnis mit KLANG:technologies und Shure

In-Ear Monitoring ist zweifellos im Kommen und löst auf immer mehr Bühnen die klassischen Wedges ab. Dass das nicht von ungefähr kommt und es auch zahlreiche wichtige Gründe für In-Ear Monitoring gibt, haben wir in unserem Artikel „Acht gute Gründe, warum In-Ear Monitoring Eure Bühnen-Performance verbessert“ bereits ausführlich beleuchtet.  Heute stellt euch Malik von KLANG:technologies eine neue Technologie vor, die es euch ermöglicht, ein komplettes 3D Sound Erlebnis mit eurem In-Ear Monitoring System und den passenden Ohrhörern zu erzielen. Wir übergeben an Malik Dirim, KLANG:technologies:

In-Ears vs. Wedges: Eine Frage des Glaubens

Wenn man mit Musikern über Monitoring und Bühnen-Sound spricht, ist das in etwa so, als fragte man einen tief religiösen Menschen nach seinem Glauben. Je nachdem, an wen man gerät, gibt es nur eine unumstößliche Wahrheit: Die Wedges-Puristen glauben an das „Feeling“, das nur Wedges auf die Bühne bringen können, und die In-Ears-Fraktion ist von der Präzision, der Kontrolle und Unabhängigkeit, die das In-Ear Monitoring bringt, überzeugt. Tatsächlich aber bemerken viele Musiker gar nicht so sehr die Vorteile, die sie mit ihrer eigenen Lösung empfinden, sondern schließen aufgrund der wahrgenommenen Nachteile das jeweils andere System aus.

In-Ear Monitoring macht vieles besser als Wedges, aber…

Einige der grundsätzlichen Nachteile von Wedges wurde bereits  im oben genannten Artikel angerissen: Lautstärken- und Feedback-Probleme, Hörbelastung, Mangel an Transparenz im Sound, Logistik, etc… Aber was sagt denn die Wedges-Seite zum oder vielmehr gegen das Thema In-Ears? Hier hört man häufig Sätze wie die folgenden:

  • „Der In-Ear Sound wirkt unnatürlich“,
  • „Ich verliere die Orientierung – was ich höre passt nicht zu dem, was ich auf der Bühne sehe“,
  • „Der Mix ist zu voll und ich kann die einzelnen Signale nur schwer auseinander halten“,

Oder auf einen Nenner gebracht:

„Mein In-Ear Monitoring klingt nicht räumlich“.

Shure PSM 200

Natürliches Hören und Kopfhörer

Mit unseren zwei Ohren sind wir Menschen grundsätzlich in der Lage, alle Geräusche in einem räumlichen Kontext wahrzunehmen. Insbesondere die Verzögerungen bei der Ankunft des Geräusches am jeweiligen Ohr kann von unserem Gehirn interpretiert werden, um so seinen Ursprung zu bestimmen. Und zwar in 360 Grad um unseren Kopf herum und aus allen Richtungen. Unser Denk-Apparat ist entsprechend irritiert, wenn er nun direkt am Ohr mit den unterschiedlichsten Signalen konfrontiert wird. Haben wir vorher noch alle Geräusche um unseren Kopf herum und von außen kommend wahrgenommen, sitzen sie mit In-Ears, und auch mit jeder anderen Art von Kopfhörern, direkt „in unserem Kopf“. Kein Wunder, dass das zu großer Verwirrung und einem unnatürlichen Gefühl führen kann, denn alle akustischen „Hinweise“, die dem Gehirn zur Orientierung dienen, sind erst einmal entfernt.

Räumlichkeit im In-Ear Monitoring Mit „KLANG“

„Wenn also der Mangel an Räumlichkeit die letzte wirkliche Schwäche von In-Ears ist, muss es doch auch dafür eine Lösung geben“ – genau das haben sich die Ingenieure von KLANG:technologies gedacht. Die Idee war, eine uralte Technologie der räumlichen Hör-Wahrnehmung, die „Binaurale Aufnahmetechnik“, für den Live-Einsatz nutzbar zu machen. Die einzelnen Signale, die vorher noch gebündelt in Stereo auf die In-Ears des Musikers gingen, werden nun vorher von der „KLANG:fabrik“, dem 3D In-Ear Mischpult, so umgewandelt, dass sie sich räumlich anhören: als würden die Signale tatsächlich von außerhalb kommen und nicht mehr direkt in deinem Kopf entstehen.

Motion-Tracking macht In-Ear Monitoring noch Realistischer

Durch die 3D In-Ear Monitoring Technologie der KLANG:fabrik und der dazu passenden App lassen sich also alle Spuren – Gitarre, Bass, Gesang, Drums, etc. – in 360 Grad um den Kopf herum anordnen und über deine Stereo In-Ears hören. So sind das Gefühl der Isolation und der Unnatürlichkeit des Sounds erst einmal aufgehoben. Damit jetzt auch noch die gehörte Position der Band-Kollegen mit ihrer gesehenen Position auf der Bühne übereinstimmt, haben wir, KLANG:technologies, einen kleinen Sensor – den KLANG:vektor – entwickelt. Er zeichnet jede deiner Kopfbewegungen auf und passt deinen 3D In-Ear Mix in Echtzeit an. Wenn du dich nach links umdrehst, dreht sich der 3D Mix auf deinen In-Ears in die entgegengesetzte Richtung, um weiterhin mit der Position der anderen Musiker übereinstimmen zu können.

Kein Argument mehr gegen In-Ears

Mit der innovativen Technologie von KLANG:technologies wurde das eine große Problem gelöst, dass Musiker bis dato von der Nutzung von In-Ear Monitoring abgehalten hat. Du kannst dir in diesem kurzen Präsentations-Video direkt einen Eindruck davon verschaffen, wie räumliches Hören mit Kopfhörern klingt:

Kombiniert mit Shure PSM In-Ear Monitoring Systemen und den Sound Isolating Ohrhörern hast du die wohl effektivste und natürlichste In-Ear Monitoring Lösung, die sich auf der Bühne nutzen lässt. Es ist Zeit, die Wedges endlich zu Hause zu lassen und den Umstieg auf In-Ears zu machen, denn es war noch nie so einfach wie jetzt.

Mehr Informationen zum 3D In-Ear Monitoring von KLANG:technologies findest du auf http://www.KLANG.com.

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