Piano, Violine, Drums, ganze Ensembles – PGA181 Allround-Mikrofon

PGA181 Proberaum
Vom Piano über die Violine bis hin zu Blasinstrumenten, Orchestern oder ganze Ensembles – Das PGA181 ist ein extrem vielseitiges Mikrofon im „Lollipop“ Design

Dass es jede Menge Mikrofone in unterschiedlichsten Designs gibt, dürfte jetzt keine allzu brisante Neuigkeit darstellen. Die Klassiker wie das SM58 oder SM57 sind natürlich echte Mikrofon-Platzhirsche, die fast jeder Musiker entweder selbst im Schrank hat oder zumindest regelmäßig nutzt. Aber was ist eigentlich mit den etwas anderen Mikrofonen? Den Exoten? Denen, die optisch schon etwas aus der Norm fallen und bei denen man sich oftmals nicht so recht vorstellen kann, für welche Andwendungen sie überhaupt gedacht sind.

»Alle Informationen zum Shure PGA181 auf www.shure.de«

Das PGA181 – ein Kondensatormikrofon im „Lollipop“-Design

Und weil Shure auch ein paar Mikrofone in petto hat, die so ein bisschen aus dem Mikrofon-Rahmen fallen, wollen wir hier bei uns im Blog in den nächsten Wochen mal auf ein paar dieser „besonderen“ Mikros eingehen. Da die PG ALTA Serie erst seit Kurzem auf dem Markt ist, dachten wir, das PGA181 wäre doch der perfekte Kandidat, um diese Blog-Reihe zu eröffnen.

Gemäß unserer Website ist das PGA181 ein Kondensatormikrofon im Lollipop-Design. Soweit, so gut. Und was heißt das jetzt? Zunächst mal können wir festhalten, dass es ein Kondensatormikrofon ist. Was das genau bedeutet, könnt Ihr bei Interesse hier nachlesen: www.shure.de/supportdownload/tipps_grundlagen/mikrofone/mikrofone-wandlertypen

Kondensatormikros liefern detailgetreuen Sound, sind aber empfindlicher

Kondensatormikrofone liefern einen feineren und naturgetreueren Klang als dynamische Mikrofone. Sie haben eine höhere Empfindlichkeit und es gibt einen maximalen Schalldruckpegel, der nicht überschritten werden sollte.

PGA181

Shure PGA181

 

Sie bieten selbst bei hohen Frequenzen noch einen detaillierten Klang, das kann aber auch nachteilig sein, wenn es um Störgeräusche mit hohen Frequenzen geht. Aufgrund dieser Eigenschaften werden Kondensatormikrofone oft  in Umgebungen eingesetzt, bei denen sich der Störgeräusch-Pegel in Grenzen hält. Die Condenser-Mics gelten gerne als nicht so robust wie ihre dynamischen Kollegen; dabei machen sie gerade live am Schlagzeug eine ganz besonders gute Figur; schließlich geht es hier darum, die hohen Töne der Becken möglichst kristallklar wiederzugeben. Hier spielt die Ausrichtung des Mikros eine große Rolle. Das PGA181 lässt sich durch seine Lollipop-Konstruktion von der Seite besprechen (im Englischen daher ganz treffend auch Side-Adress Microphone). Damit kann es problemlos über dem Becken ausgerichtet werden und nimmt den Schall optimal auf.

Ein Kleinmembraner gibt Sound präzise wieder, ein Großmembraner liefert mehr Wärme

Wie verhält es sich mit Großmembranern im Vergleich zu Kleinmembranern? Ein Kleinmembran-Kondensatormikrofon gibt das akustische Signal absolut akkurat wieder und wird gerne für Instrumente, die Abnahme von Ensembles oder zu Messzwecken eingesetzt. Ein Großmembran-Kondensatormikrofon fügt dem Signal durch Eigenschwingungen der Membran noch eine Extraportion Wärme hinzu, wovon vor allem Vocals (solo oder mehrstimmig) profitieren.

Wenn wir an Mikros denken, kommen uns meist die „normalen“ Modelle in den Sinn. Also die, bei denen das Ende des Mikros (vielmehr der Grill, z. B. beim SM58) Richtung Signalquelle zeigt (im Englischen daher auch End-Address genannt). Was Ihr dabei aber nicht seht, ist die Position der Kapsel im Inneren des Mikros. Diese verläuft parallel zum Grill des Mikrofons, versehen mit einer Membran, die sie vor Speichel, Wind, Bierspritzern und vielen anderen Einflüssen schützt. Bei einem Side-Adress Mikrofon befindet sich die Kapsel im rechten Winkel zum Ende des Mikrofons. Und wofür soll das nun wieder gut sein? Für die Positionierung. Damit kann das PGA181 ganz einfach über einem Gitarrenverstärker gehängt oder am Rand einer Trommel befestigt werden.

Für welche Anwendungen ist das PGA181 nun am besten geeignet?
  • Live-Auftritte und Recording
  • Abnahme von akustischen Instrumenten wie Piano, Gitarre, Violine, Schlagzeug, Percussion
  • Abnahme von Blechblas- und Holzblasinstrumenten
  • Als Overhead bei Schlagzeug und Percussion
  • Bei tieffrequenten Instrumenten wie Bass und Kickdrum
  • Bei der Abnahme von Orchestern, Chören und Streich-Ensembles
  • Bei der Aufnahme von Raumschall (Gitarrenverstärker oder Schlagzeug)

Ihr seht, das PGA181 ist ein waschechter Allrounder, der sich für jede Menge unterschiedlichster Mikrofonierungsanforderungen eignet. Und falls Ihr das PGA181 schon mal ausgetestet habt, lasst uns doch einfach mal wissen, wie Eure Erfahrung damit so war. Wir sind gespannt auf Eure Meinung.

4 Kommentare zu “Piano, Violine, Drums, ganze Ensembles – PGA181 Allround-Mikrofon

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