PHARRELL VERTRAUT BEI SEINER „DEAR G I R L“-TOUR AUF DIE FUNKSYSTEME VON SHURE

Pharrell Williams Dear G I R L
Shure Axient und PSM 1000 bei Pharrells Show

Der als Musikproduzent, Sänger und Songwriter bekannte US-Superstar Pharrell Williams machte bei seiner allerersten Headliner-Tour letzten Herbst umfangreichen Gebrauch von Shures drahtlosen Mikrofonanlagen und In-Ear-Monitorsystemen. Auf der sechswöchigen „Dear G I R L“-Tour spielte Pharrell Williams im September und Oktober auf großen Bühnen in West- und Mitteleuropa, unter anderem auch in der britischen O2-Arena. Die Axient Funkmikrofone und das PSM 1000 In-Ear Monitoring System von Shure, die bei den europäischen Konzerten zum Einsatz kamen, wurden von der in Heywood im Großraum Manchester ansässigen Verleihfirma Wigwam Acoustics bereitgestellt.

Der regelmäßig für Pharrell tätige Monitortechniker Jeremy Peters hatte sich 2014 informell an den HF-Experten und Bühnen- und Soundtechniker Matthew Bock von dem Audiotechnik-Spezialisten Sound Image aus Nashville gewandt und um Rat gebeten, welche Funksysteme sich am besten für die Live-Auftritte eignen würden, die zur Promotion des erfolgreichen G I R L-Albums von Pharrell geplant waren. Bock, der bereits mit Showgrößen wie Taylor Swift, Brooks & Dunn und Jimmy Buffett zusammengearbeitet hatte, brauchte gar nicht lange zu überlegen und empfahl sofort Axient von Shure. In diesem System war er bei der Markteinführung des Produkts geschult und zertifiziert worden.

Lösung für HF-Störungen gesucht

Pharrell war im April auf dem zweiwöchigen Coachella-Festival in den USA aufgetreten und hatte sich in der ersten Woche mit ständigen HF-Störungen herumgeärgert, die schließlich dadurch gelöst wurden, dass die Crew für die meisten Bandmitglieder auf kabelgebundene Mikrofone zurückgriff. Laut Jeremy Peters war die Tour Crew danach wild entschlossen, für ein besseres Funksystem zu sorgen.

„Ich liebe die PSM 1000: Sie haben einen tollen Sound“ – Matthew Bock

Shure PSM 1000

„Schon zu Beginn des Gesprächs mit dem FOH-Spezialisten war klar, dass für Pharrell nur die allerbeste Lösung in Frage kam. Es gab von Anfang an keinerlei Einwände dagegen, die bestmögliche Ausrüstung zusammenzustellen. Ich wusste sofort, welche In-Ears ich wollte… Ich liebe die PSM 1000: Sie haben einen tollen Sound, bieten großartige HF-Performance und verfügen über einen riesigen Verstärkungsbereich… da gab es also nichts zu überlegen. Bei der Auswahl der Mikrofone hatte ich sofort an Axient gedacht.“

Zum Einsatz kamen 10 Kanäle PSM 1000 und 6 Kanäle Axient

„Ich habe schon häufig für und mit Sound Image gearbeitet, in allen Bereichen – von FOH bis Systemtechnik, und Matt und ich waren gemeinsam für einige richtig große Auftritte zuständig, bei denen er sich um den HF-Bereich gekümmert hatte. Daher fragte ich ihn nach Axient, da er die einzige Person war, die ich kannte, die tatsächlich mit diesem System auf Tour war und eine komplette Anlage von Grund auf zusammengestellt hatte. Er würde natürlich genau wissen, was wir brauchten. Eigentlich hatte er mir bereits die komplette Ausrüstung zusammengestellt, bevor er überhaupt richtig mit an Bord war. Daraufhin haben wir Sound Image den offiziellen Auftrag erteilt und ich wurde gefragt, ob wir Matt verpflichten sollten. Was ich natürlich unbedingt wollte!“

Shure Axient

Bock legte sechs Axient-Kanäle fest, zwei für Pharrells Gesang (ein Hauptkanal und ein Backup-Kanal, beide im Frequency-Diversity-Modus), zwei für die wichtigsten Support-Sänger und zwei Kanäle für Gastsänger. 10 Kanäle des PSM 1000 In-Ear-Monitoring Systems wurden außerdem für die Mitglieder von Pharrells Band verwendet, wobei die drahtlosen UHF-R Funksysteme von Shure weitere vier Kanäle für Begleitinstrumente bereitstellte.

Nach einigen erfolgreichen Einmalauftritten in den USA wurde Sound Image gebeten, sich um die Systeme für die große Europatour von Pharrell im Herbst zu kümmern. Um sicherzustellen, dass die Funksysteme für eine Verwendung in Europa korrekt spezifiziert waren, wandte sich Sound Image an SSE, die Muttergesellschaft von Wigwam Acoustics, mit der es bereits in Großbritannien zusammengearbeitet hatte, um eine exakte Kopie der bei den Auftritten in den USA verwendeten Drahtlosgeräte zu erhalten.

„Rechne mit dem Schlimmsten und hoffe das Beste“

„HF-Störungen sind mittlerweile ein riesiges Problem bei Live-Auftritten“, erklärte Matthew Bock, „und die Situation wird weltweit nur noch schlimmer, da in den nächsten Jahren eine immer größere Frequenzbreite der mobilen Kommunikation zugewiesen wird. Da ich bisher stets die Erfahrung gemacht hatte, dass das System von Axient sehr verlässlich und störungsunanfällig war, konnte ich es Jeremy Peters wärmstens empfehlen. Auch deswegen, weil ich den Spektrum Manager von Axient, den AXT600 und die Steuerungssoftware Wireless Workbench von Shure wirklich schätze und mit Funksystemen von Shure und anderen Herstellern verwende. Dank dieser Funktionen konnte ich bei jeder Veranstaltung für den schlimmsten Fall planen — und wenn es sich dann doch als nicht so schlimm erwies, war ich trotzdem optimal vorbereitet. Dieses Motto beherzige ich immer: „Rechne mit dem Schlimmsten und hoffe das Beste.“

Frequenzkoordination mit der Shure Wireless Workbench

Als der Hauptteil der Europatournee im Herbst bereits vorbei war, hatte Bock noch mehr Grund, sich über seine Entscheidungen zu freuen. „An einigen Spielorten hatten wir es mit schwierigen HF-Bedingungen zu tun. In einem Land hatte ich mich für PSM 1000 im 100mW-High-Power-Modus entschieden, musste dafür aber Sondergenehmigungen einholen. Damit war ich auf bestimmte und genau festgelegte Frequenzen beschränkt, die ich aber mit der Funktion „Inclusion Groups“ in Wireless Workbench eingrenzen konnte. Danach wies ich allen anderen Drahtlosgeräten unterschiedliche Frequenzen im Bereich der In-Ears zu. Das war eine echt coole Funktion, die ich bei anderen Programmen, die ich für die Funkkoordination eingesetzt hatte, nicht nutzen konnte. Und in Italien, wo ich früher stets Probleme mit HF-Rauschen hatte, konnte ich die Axient-Sender in den High-Power-Modus schalten und die Eingänge auf dem Axient AXT630 Antennensplitter-System herunterregeln, um das HF-Grundrauschen zu senken. Axient war hier wirklich hilfreich, da wir das verfügbare HF-Spektrum optimal nutzen konnten.“

Dank Axient keine Probleme während der gesamten Tour

Axient Wireless Funkmanagement-Netzwerk

Auch Jeremy Peters war mit der Leistung der Axient- und PSM 1000-Systeme zufrieden. „Aus der Perspektive des Monitortechnikers muss ich sagen, dass es seit der Umstellung auf Axient während der gesamten Tour keine Probleme mehr gab — und das kommt so gut wie nie vor. Aber mit diesem Kit gab es nicht einen einzigen Vorfall. Diese Zuverlässigkeit ist extrem viel wert. Und als Mischer schätze ich, dass ich mich um eine Sache weniger kümmern muss. Ich kann mich auf das Mischen und die Soundqualität konzentrieren, ohne mir Gedanken darüber zu machen, ob es die Signale überhaupt bis zum Pult schaffen oder nicht.“

Sound Image wurde nun auch für die anstehenden Live-Events von Pharrell in den USA beauftragt. „Wir werden weiter die gleichen Geräte verwenden, die uns in Europa so gute Dienste geleistet haben“, bestätigt Bock. „Eigentlich würde ich Axient gerne auch verstärkt für die Backline einsetzen.“

„Es ist die beste Funklösung auf dem Markt“, Jeremy Peters.

„Ich würde nichts anderes verwenden wollen. Mein Künstler ist glücklich, mein FOH-Mann ist glücklich, ich bin glücklich, die Band ist glücklich… da machen wir natürlich weiter!“

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