Shure SM58 Funksystem – digital vs. analog

digital vs analog

Octa

Der Singer-Songwriter, Multiinstrumentalist und Musikproduzent Octavian Rasinariu führte auf Music n Stuff einen  Vergleichstest zwischen dem analogen und dem digitalen Shure-SM58-Funksystem durch.  Der ausführliche Vergleich kann auf Music n Stuff nachgelesen werden.

Der Unterschied zwischen analogen und digitalen Funksystemen gewinnt zunehmend an Relevanz, da während die „hartnäckige digitale Konkurrenz immer mehr den Markt besiedelt, viele erfahrene Techniker sich umso vehementer für die analoge Übertragung einsetzen“, so Octavian.

„Auf den ersten Blick punktet bei ähnlicher Größe und Gewicht der digitale Empfänger durch einen robusteren Eindruck und ein einladendes, hochauflösendes  LC-Display, ist jedoch auch 170 Euro teurer.“

legendärer Klang auch drahtlos

Egal ob analog oder digital – beide Systeme „geben die Qualität der legendären Kapseln unverfälscht wieder, sodass man ohne Betitelung der jeweiligen Audiospur kaum heraushören kann, um welches System es sich handelt“, urteilt Octavian. Der einzige Unterschied im Bereich Klangeigenschaft kristallisiert sich jedoch bei tiefen Frequenzen der Stimme heraus, welche von der digitalen Funkstrecke etwas schwächer übertragen werden. Dadurch wirkt laut Octavian die Stimme in Konzertsituationen „durchsetzungsfähiger, aber gleichzeitig auch aggressiver.“ In Bezug auf die Reichweite ist die analoge Übertragung mit 100 Metern der digitalen (60 Meter) deutlich überlegen. Über die Relevanz dieses Vorteils lässt sich jedoch streiten, da kaum eine Bühne eine Größe von über 60 Metern besitzt.

digital Punktet mit dem Übertragungsbereich

Im Gegenzug dazu minimiert die digitale Variante den Signalverlust. Octavian schreibt: Das digitale System „empfängt auf den besten 3 Frequenzen pro Kanal, automatisch ausgewählt aus den priorisierten sechs. Dabei wiederholt es die wichtigsten Informationen, sodass eine Frequenz ganz ausgelassen werden kann, ohne dass es zu Audiounterbrechungen kommt.“ Außerdem überträgt die digitale Variante auf einem Frequenzbereich, dem auch WiFi und Bluetooth zugesprochen wird und ist dadurch weltweit und lizenzfrei nutzbar. Es kann unabhängig von den jeweiligen Frequenzregelungen einzelner Länder genutzt werden. Darüber hinaus punktet das digitale System mit einem größeren Übertragungsbereich von 20 Hz bis 20 kHz. „Das analoge System schneidet hingegen Subbässe unterhalb von 50 Hz ab und eliminiert alles über 15 kHz“, erklärt Octavian.

Octavian Rasinarius abschließendes Fazit

„Ein wirklicher Sieger geht aus diesem Kampf der Funken nicht hervor. Wir konnten dennoch einige Vor- und Nachteile beider Empfängersysteme herausarbeiten: Das digitale SM58 hat dank der drei Frequenzen, auf denen jedes Signal gesendet wird, den höheren Sicherheitsfaktor für Auftritte, bei denen alles glattgehen muss. Zusätzlich ist es in jedem Land lizenzfrei. Das analoge SM58 weist dafür eine höhere Reichweite von mindestens 70 Metern auf und glänzt im Preis mit 170 Euro Kostenersparnis.“

„Für Einsteiger empfehlen wir ganz klar die günstigere Variante. Sobald es in die Amateurliga geht, rentiert sich allerdings ein Ausflug in die Welt der Nullen und Einsen“

Jetzt den gesamten Testbericht auf Music n Stuff lesen!

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