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Artikel getaggt mit ‘PSM’

Messe-Kurz-Bericht

Nach der Prolight & Sound 2012 sind wir wieder im Büro angekommen und noch schaut man in einige müde Gesichter. Ein Tag zur Erholung, ist nach einer Messe einfach zu wenig. Dennoch … wir stecken längst wieder mitten in der Messenachbearbeitung. Die Sprinter sind ausgeladen und die ersten Produkte sind bereits aus den Cases zurück im Karton.

Über die Messe waren sicherlich einige von Euch bei uns am Stand. Es konnten Gesangs Mikrofone, Ohrhörer und Kopfhörer getestet werden. Besonders bei unseren zwei neuen offenen Kopfhörern war reger Betrieb. Diese waren auch  die beliebtesten Produkte für alle Video-Teams, welche uns am Stand besucht haben. Aber natürlich haben es auch die weiteren Messeneuheiten vor die Kamera geschafft.

Hier mal alle Videos im Überblick:

  • Ulli Pallemanns von SAE  Alumni erkundigt sich nach den Messeneuheiten, beispielsweise über das digitale ULX-D Funksystem

Vielen Dank an alle Video Teams, die bei uns am Stand vorbei gekommen sind.

Für Musik-Enthusiasten und Bass-Liebhaber: Shure SE215 Ohrhörer

24. März 2011 1 Kommentar

Innenansicht SE215

Nachdem er auf der NAMM Show im Januar das erste Mal offiziell vorgestellt wurde, ist der SE215, unser neues Ohrhörer-Einsteigermodell, nun endlich erhältlich!

Der SE215 bietet einen warmen Klang gepaart mit einer stattlichen Portion Bass – eine Mischung, die sich hören lassen kann. Das Design ist schlank und dezent, das robuste, Kevlar-verstärkte Kabel am Ohr drahtverstärkt und  für einen einfachen Austausch problemlos abnehmbar.
Zudem lässt sich der SE215 mit den optional erhältlichen Adapterkabeln CBL-M-K und CBL-M+-K im Handumdrehen in ein Headset für die Verwendung mit Smartphones verwandeln.

Und für alle Freunde des In-Ear Monitorings packen wir den SE215 ab sofort serienmäßig zum Shure PSM 200 dazu.

Shure Produktneuheiten auf der NAMM Show 2011

14. Januar 2011 1 Kommentar

Gestern fiel der Startschuss für die diesjährige NAMM Show in Anaheim (USA). Shure ist bei diesem Messe-Spektakel natürlich mit von der Partie und so nutzten wir die Gelegenheit, ein regelrechtes Feuerwerk an Produktneuheiten zu zünden.

Shure Axient Funkmanagement-Netzwerk

Ein echter Knaller ist das Axient Funkmanagement-Netzwerk. Axient ist die erste Funkmikrofon-Lösung, die Frequenzstörungen automatisch erkennt und umgeht. Neben den typischen Komponenten eines Funksystems wie Sender und Empfänger, bietet Axient noch so viele weitere, innovative Features, dass die Auflistung und Erklärung wohl den Rahmen dieses Artikels hier sprengen würde. Daher möchte ich Euch an dieser Stelle auf die offizielle Pressemitteilung, auf unsere Axient Übersichtsseite und auf die englischsprachige Seite axient.net verweisen – hier findet Ihr überall mehr Details zu Axient.

Das neue PSM 1000 In-Ear Monitoring System kann sich ebenfalls sehen und hören lassen. Dank des kompakten True Diversity Taschen-Receivers gehören Dropouts nun endlich der Vergangenheit an und auch das Frequenz-Setup lässt sich beim PSM 1000 deutlich effizienter und komfortabler gestalten.

Shure SRH550DJ Kopfhörer

Auch aus der Kopfhörer-Ecke können wir Neuigkeiten vermelden. Mit dem SRH550DJ haben wir ein Kopfhörermodell speziell für die Audio-Enthusiasten und DJs unter Euch aufgelegt, während sich das neue High End Modell SRH940 besonders für anspruchsvolle Monitoring- und Mastering-Anwendungen im professionellen Studio anbietet. Hier sorgen ein gepolstertes Kopfband und austauschbare Ohrpolster aus weichem Velours für jede Menge Komfort, auch bei längeren Sessions.

Und dann gibt es da noch den SE215 Sound Isolating Ohrhörer, der den SE115 als bisheriges Ohrhörer-Einstiegsmodell ablöst. Der SE215 ist mit einem abnehmbaren, Kevlar-verstärkten Kabel ausgestattet und bietet Bässe satt.

Ihr seht, ein recht stattliches Sammelsurium an neuen Produkten, die im Laufe des Jahres auch bei uns verfübar sein werden.

Wir halten Euch hier natürlich auf dem Laufenden. Stay tuned!

Kompromisslos drahtlos – Shure PSM 900 Testbericht im Bandmagazin Soundcheck

Shure PSM 900 In-Ear Monitoring System

Für die Oktober-Ausgabe des Magazins Soundcheck stand ein großangelegter Test unseres neuen PSM 900 In-Ear Monitoring Systems auf dem Programm. Die Redakteure haben das gute Stück auf Herz und Nieren getestet und waren von den zahlreichen Features schlichtweg begeistert.

“Das neue drahtlose Shure In Ear Monitorsystem PSM 900 besticht durch einfachste Bedienung, intelligente Technik und eine sehr gute Audioqualität.”

“Die CueMode Funktion ermöglicht das Monitoring der Mischstufen von bis zu 20 Sendern mit nur einem Taschenempfänger. (…) Diese Funktion eignet sich prima für alle Toningenieure oder Techniker in Situationen, in denen mehrere Mischungen verwaltet werden.”

“Die im Monitorsystem PSM 900 verwendete Technik kann sich absolut hören lassen. Der verwendete digitale Stereo-Encoder sorgt für ein breiteres Stereofeld mit hervorragender Kanaltrennung und damit für verbesserte Klarheit und Detailtreue des übertragenen Audiomaterials.”

Ein wirklich toller Test, den Ihr bei den Testberichten zum PSM 900 nachlesen könnt.

Technischer Support für 27 Kanal In Ear Monitoring Setup in Oslo

8. September 2010 1 Kommentar

Samstag, 4. September ca. 15:00 Uhr: Ich bekomme einen Anruf von Benedict Mason, dass das 27-kanalige In Ear Monitoring System im Rådhus (Oslo City Call) nicht zufriedenstellend läuft. 3 Stunden später sitze ich im Flieger gen Oslo und um 23:30 treffe ich meinen guten Bekannten Benedict Mason, der mich mit einem erleichterten Strahlen im Eingangsbereich der ehrerbietenden Hallen des Rådhus in Empfang nimmt.

Benedict Mason – ein Komponist der “neuen zeitgenössischen Musik” – komponiert seit geraumer Zeit Stücke, in dem er seine Musiker mittels Click Track ”fern dirigiert”. Die Signale für die Musiker (Click Track und auch choreografische Anweisungen) werden aus einem MAC (mit Logic) ausgespielt und per In Ear Monitoring Systemen den einzelnen Musikern per Funk zugespielt. In diesem aktuellen Stück  - Music for Oslo City Hall – werden insgesamt 27 Kanäle für 96 (sechsundneunzig!) Musiker benötigt. Die Musiker bewegen sich in der Halle und anliegenden Räumen – teilweise sogar außerhalb des Gebäudes.

Dies sind natürlich harte Anforderungen an das HF Setup des In Ear Monitoring Systems. Vor allem die Kombination von vielen kompatiblen Kanälen wie auch die extreme Reichweite des Signals, selbst durch einige Mauern hindurch, macht die Sache äußerst anspruchsvoll. Verständlich, dass ich am Samstag Abend kurz vor Mitternacht in einige müde Gesichter schaue. Ich lasse mich in das bisherige Setup einweisen, begehe mit dem Veranstalter eine Tour durch das alte, malerisch schöne Gebäude und spreche die kritischsten Dinge mit dem Komponisten ab.

Nun beginnt meine Nachtschicht. Zusammen mit Sebastian Schottke, dem Tonmeister, der die Click Track programmiert hat, gehe ich die einzelnen Kanäle durch und suche dazu passend das richtige Equipment. Mir stehen insgesamt 16 PSM 700 Sender (im KE Band) zur Verfügung und eine ganze Reihe neuer PSM 900 Sender unterschiedlichster  Frequenzbereiche. Das macht die Berechnung der kompatiblen Sender recht einfach, weil ein sehr weiter Frequenzbereich zur Verfügung steht.

Damit steht einem boosten des Signals nichts im Wege – denn die Kompatibilität ist gewährleistet und durch mehr Energie wird die Reichweite erhöht. Das Ziel des Setups: alle Kanäle mittels PA421 und PA821 Antennen-Combiner auf nur einen Ausgang zu kombinieren. Dieser wird auf einen 50 W Booster geschickt und an dessen Ausgang eine PA705 (passive Richtantenne) angebracht. Allerdings ist auf die maximale Eingangsleistung am Booster zu achten. Diese beträgt 1 W. Das hört sich erst mal nach einer Menge an – aber bei 27 zusammengelegten Signalen ist dies schnell erreicht.

Ein stumpfes Hochschalten der Sendeleistung am PSM 900 Sender klingt erst mal verlockend – aber bei zu viel Leistung wird die Kompatibilität “aufs Spiel gesetzt”. Bei so einem Einsatz bin ich froh, dass der P9T eine schaltbare Sendeleistung von 10, 50 oder 100 mW hat. Die Strecken, die die größte Reichweite erfordern schalte ich also auf 100 mW. Bei den anderen reichen 50 mW locker aus.

Nun steht die Programmierung der Empfänger an. Bei den PSM 700 Empfänger muss jeder durch ein manuelles Einstellen programmiert werden. Wesentlich schneller geht es mit den PSM 900 Empfänger. Mittels Infrarot Synchronisation sind die Empfänger in Sekundenschnelle auf die richtige Frequenz eingestellt. Nun wurde noch bei allen Empfängern der Squelch auf ein Minimum herunter gestellt. Denn dadurch wird die Reichweite drastisch erhöht. Natürlich lässt der Empfänger dann auch ein verrauschtes Signal zu – aber lieber ein verrauschter Click Track als gar kein Click Track.

Die Zeit verfliegt - und als das Setup endlich steht ist die Sonne längst aufgegangen. Zeit um ein kurzes Frühstück einzunehmen, denn die Musiker kommen in einer Stunde – dann gehen die Proben los.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich kein großer Freund der zeitgenössischen Musik bin – auch wenn mir der Zugang durch einige betreute Benedict Mason Konzerte inzwischen wesentlich leichter fällt – aber dieses neue Stück hat mich sehr schnell begeistert. Dazu trug natürlich auch die besondere Location bei  (auch wenn die meisten Mason Konzerte in sehr speziellen Räumlichkeiten wie auch alte Fabrikhallen statt finden). In erster Linie war es der recht große Chor der fast die Hälfte der Musiker ausmacht. Auch wenn es sich dabei natürlich nicht um einen “klassischen Chor” handelt – denn es werden  eher nur Zischlaute, effs und kahhs gesungen – dazwischen auch mal ein Telefongespräch in norwegischer Sprache – aber  die menschliche Stimmen helfen einem sehr schnell in die musikalische Welt von Benedict Mason einzutauchen.

Und wem die klangliche Seite absolut nicht anspricht, der erlebt mit den Musikern dennoch eine faszinierende Reise. Denn der Zuhörer sitzt nicht an seinem festen Platz – sondern begleitet die Musiker, die während des etwa 1-stündigen Konzertes die Räumlichkeiten durchqueren und sich mal hier, bald dort niederlassen um mit ihren klassischen Instrumenten zu musizieren – oder auch mal in der Bibliothek ein Buch laut zuschlagen, Tischtennisbälle auf dem Konferenztisch springen lassen – oder gar mit Messern an Gläser schlagen, so als ob sie zu einer Rede ansetzen wollen.

Mich hat das Werk begeistert - und ich bin froh auf meinen technischen Support-Reisen auch manch solcher eher ausgefallene Konzerte beiwohnen zu dürfen.

Einige Impressionen der Proben:

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Shure beim Teenage Cancer Trust Konzert

2. Juni 2010 1 Kommentar

Seit zehn Jahren setzen die Teenage Cancer Trust (TCT) Konzerte in Großbritannien musikalische Maßstäbe. In diesem Jahr fand das Event vom 22. bis 30. März in der legendären Royal Albert Hall in London statt und bot mit Künstlern wie Suede, Noel Gallagher, Arctic Monkeys, The Specials und The Who ein Line-Up der Extraklasse.

Anlässlich des zehnten TCT Jubiläums präsentierte Shure das erst vor kurzem vorgestellte PSM 900 Personal Monitoring System. Das Shure PSM 900 gewährleistet klaren, präzisen Klang und eine stabile Funkübertragung selbst in den anspruchsvollsten professionellen Umgebungen und war daher wie geschaffen für die TCT Konzertreihe.

Der in London ansässige PA-Verleiher Entec Sound & Light zeichnete für die technische Umsetzung in der Royal Albert Hall verantwortlich und hatte sich im Vorfeld ganz bewusst für das neue Shure PSM 900 entschieden.

Wir hatten bereits vorher die Möglichkeit, das Shure PSM 900 bei einer Demo zu hören und anhand der Soundqualität war uns sofort klar, dass wir es für die TCT Shows ins Rennen schicken wollen.“, so Liam Halpin, Audio Technik Manager bei Entec.

Das TCT Event gibt uns die Möglichkeit, neue Produkte in anspruchsvollen Konzertsituationen zu testen. Und jeder Techniker, der das PSM 900 während der Gigs verwendet hat, war schwer beeindruckt. Die meisten zeigten sich vom neuen CueMode Feature so begeistert, als hätten sie seit Jahren darauf gewartet.

Die CueMode Funktion des PSM 900 erlaubt es dem Toningenieur, bis zu 20 verschiedene Monitormixe mit nur einem Knopfdruck zu kontrollieren. So kann man schnell und problemlos verfolgen, was die Künstler hören – und das ohne zusätzliches Equipment.

Ich persönlich war schon immer ein großer Fan von Shure Produkten und das neue PSM 900 bedeutet für mich, dass Shure seine Drahtlos-Systeme nun komplettiert hat.“, fügt Halpin hinzu. „Kombiniere einfach das Shure UHF-R Drahtlos-System mit PSM 900 und der Wireless Workbench Software und Du kannst sich sein, dass Du Deinen Kunden das absolute Optimum bietest, egal, in welchem Umfeld.“

In-Ear Monitoring – die Grundlagen

14. April 2010 1 Kommentar

Auf der Prolight + Sound stellten wir unser brandneues PSM 900 In-Ear Monitoring System sowie die dazu passenden Ohrhörer SE535 und SE425 vor. Dadurch häuften sich in den letzten Tagen nicht nur die Fragen über die Features des neuen Systems, sondern auch generelle Anwendungsfragen von In-Ear Monitoring. Anlass um ein paar Basics zu klären:

Vorteile: In-Ear Monitoring ist die konsequente (Weiter-)Entwicklung parallel zu Funkmikrofonen. Denn wenn ein Musiker auf der Bühne durch Funkmikrofone bzw. auch drahtlose Gitarren-Systeme die komplette Bewegungsfreiheit gewinnt, so sollte auch der Monitor-Sound ihn nicht an dieser Bewegungsfreiheit hindern. Herkömmliche “Wedges” auf der Bühne haben den optimalen Monitor-Sound nur in einem relativ kleinen Bereich. Bewegt man sich aus diesem Bereich heraus, so “verliert” man seinen Monitor-Mix. Beim In-Ear Monitoring trägt der Musiker die “Lautsprecher” im Ohr mit und kann sich frei bewegen, ohne dass der Monitor-Sound sich ändert.

Komponenten: Ein komplettes In-Ear Monitoring System besteht aus Sender, Taschenempfänger und Ohrhörer. Die meisten Systeme sind als Stereo-Weg ausgelegt. Bei Musikern, die einen Mono-Mix bevorzugen, bieten sich einige (tolle) zusätzliche Möglichkeiten an:

  • “Stereo” mit zwei Mono-Signalen: zwei Musiker können sich einen Sender teilen. Im Sender wird beispielsweise auf den rechten Kanal der Monitor Mix des Sängers gelegt, auf den linken den des Gitarristen. Nun benötigen Sänger und Gitarrist lediglich jeweils einen (Taschen-)Empfänger (inkl. Ohrhörer) und stellen den Empfänger auf den rechten bzw. linken Kanal.
  • Mix-Mode: In diesem Modus wird das “Stereo-Signal” des Senders im Empfänger zu einem Mono-Signal zusammen gemischt. Über den Balance-Regler besteht nun die Möglichkeit die Lautstärke der beiden Kanäle zu beeinflussen. Ein Sänger kann sich beispielsweise auf den rechten Kanal seinen eigenen Gesang legen, die komplette Band auf den linken Kanal. Im Empfänger hat er nun sehr einfach (über den Balance-Regler) die Möglichkeit das Lautstärkeverhältnis Gesang/Band einzustellen.

Diversity bei In-Ear Systemen: In-Ear Monitoring Empfänger sind überwiegend Non-Diversity-Systeme, sprich sie haben nur eine Antenne. Dadurch kann es durch Reflexionen des HF-Signals schneller zu Drop-Outs kommen als mit üblichen Diversity-Empfängern von Funkmikrofonen.

Technisch gesehen bringt Diversity in einem Taschenempfänger kaum einen verbesserten HF-Empfang, da das Gehäuse viel zu klein ist. Um eine ideales Diversity zu bekommen sollten die Antennen etwa eine Wellenlänge Abstand zueinander haben. Bei UHF-Signalen also etwa 40 cm. Je näher die Antennen zusammen rücken, desto “schlechter” wird der Diversity-Effekt.

Auch das Ohrhörer-Kabel als zweite Diversity-Antenne zu “missbrauchen” bringt kaum Vorteile. Denn das Kabel des Ohrhörers kann eine angepasste Antenne nicht ersetzen und liefert kein ausreichendes Signal, um wirklich dem Diversity-Effekt dienlich zu sein.

Bei dem PSM 900 System haben wir durch modernste HF-Filter und der aktiven HF-Verstärkungs-Regelung ein Non-Diversity-System entwickelt, das dennoch Drop-Outs und Rauschen äußerst effizient minimiert.


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