Wo gibt es eigentlich LTE im Bundesgebiet?
Ein aufregendes Jahr geht zu Ende, zumindest aus der Sicht eines Funkmikrofonanwenders. Digitale Dividende, Frequenzumstellungen, LTE und BAFA sind nur ein paar Stichworte. Nach all dem Trubel ist nun aber endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen, so dass wir in die nächsten Jahre etwas gelassener starten können.
Wichtig bleibt aber für die Zukunft: wir als Funkmikrofonanwender müssen uns das Spektrum mit anderen “Funkern” teilen. D. h. es erfordert eine genauere Planung von Funk-Setups. Dabei helfen natürlich in erster Linie die Scanfunktionen der Funksysteme – aber auch “Frühwarnsysteme” sind eine hilfreiche Sache.
Leider gab es gerade zum Thema LTE nur vage Aussagen. Selbst die Anbieter hielten sich bedeckt mit exakten Auskünften. Erschwerend kommt noch hinzu, dass LTE in mehreren Frequenzbereichen funkt. Einmal im 800 MHz Bereich – der uns schmerzlich trifft – und weitere im 1,8 bis 2,6 GHz Bereich – der für die meisten Funkmikrofone irrelevant ist.
Der Blog unter www.ltemobil.de sammelt seit geraumer Zeit alle Informationen bezüglich LTE; und auch diese Angaben sind nicht das Maß aller Dinge – aber immerhin ist die Übersichtsseite auf das LTE im 800 MHz Bereich begrenzt. D. h. es ist für den Funkmikrofonanwender eine große Hilfestellung bei der Planung von Funksetups.
Die LTE-Verfügbarkeits-Übersicht auf LTEmobile: mit dieser Übersichtseite kann man genau sehen, wo sich LTE-Sendemasten befinden. Im Umkreis von 9 km sollte man mit Störungen rechnen.
Wichtig ist nun noch zu wissen, welcher Frequenzbereich die unterschiedlichen Anbieter belegen:
| downlink | uplink | |
| O2 | 791 – 801 MHz | 832 – 842 MHz |
| Vodafone | 801 – 811 MHz | 842 – 852 MHz |
| T-Mobile | 811 – 821 MHz | 852 – 862 MHz |







