M44-7 Tonabnehmer im Test
Mikrofone, Funkmikrofonsysteme, In-Ear Systeme, Ohrhörer sowie Kopfhörer sind inzwischen zwar deutlich bekannter als die Shure DJ & Hifi Plattennadeln und Tonabnehmersysteme, nichtsdestotrotz sind vielen diese noch ein Begriff und wir bieten auch noch eine feine Auswahl an beliebten Klassikern an.
Bereits vor einiger Zeit hat das Musikerportal Bonedo den Shure Tonabnehmer M44-7 auf Herz und Nieren getestet. Der Autor Detlef Rick alias DJ Rick Ski ist Sound-Engineer und Musikproduzent und gilt als wichtiger Pionier der deutschen Hip Hop Szene. Bereits Ende der achtziger Jahre veröffentlichte er erste Rap-Songs. Somit war unser Scratch-Klassiker Shure M44-7 in überaus guten und professionellen Händen.
Der M44-7 ist ein Headshell-Tonabnehmer, dadurch können der Überhang und der vertikale Winkel frei konfiguriert und an die persönlichen Anforderungen angepasst werden. Zusätzlich zum Tonabnehmer und der Nadel sind ein Schraubenzieher, eine Nadel-Reinigungsbürste, ein Satz Anschlusskabel, Schrauben samt Unterlegscheiben, eine ausführliche deutschsprachige Anleitung sowie ein Zusatzgewicht aus Metall im Lieferumfang enthalten.
In seinem Testbericht hebt Detlef Rick besonders den präsenten und mächtigen Klang des Bassbereichs hervor. Er lobt ebenfalls die Wiedergabe des M44-7 ohne wahrnehmbare Verzerrung, bei einer Auflagekraft von nur 1,5 Gramm. Bei diesem Minimalwert können ebenfalls schnelle Basic-Scratches und normale Backspins ausgeführt werden.
Hier sein Fazit des Tests:
„Der M44-7 von Shure ist nach wie vor einer der besten Tonabnehmer für Scratch-DJs und Turntablists. Hohe Springfestigkeit bei extremeren Mix- und Scratch-Aktionen, ein hoher Ausgangspegel und eine sehr gute Basswiedergabe sind schlagkräftige Argumente, die für den Einsatz dieses Klassikers sprechen. Außerdem bevorzugen viele Turntablists Headshell-Systeme, da bei ihnen Überhang und Winkel frei konfiguriert werden können. Im Preis-Leistungsverhältnis steht unser Kandidat gut da, denn für 71 Euro bekommt der Käufer ein umfangreiches Montageset und ein Transport-Case für zwei Systeme in die Hand, was ihn in Kombination mit den aufgezählten Stärken unter Umständen auch für Kundengruppen jenseits des Scratch-Einsatzes interessant machen könnte. Professionelle Club-DJs dürfen beim M44-7 ebenfalls einen Blick riskieren – als gute und günstige Zweit-Tonabnehmer eignen sie sich definitiv. Hi-Fi-Enthusiasten und Anwender, die z.B. ihre Vinyl-Sammlung digitalisieren möchten, sollten allerdings auf klanglich hochwertigere Systeme ausweichen.“
Das Hifi-Forum testet den neuen SRH1840 Kopfhörer

Kann ein Produkt besser beurteilt werden als von unabhängigen Enthusiasten? Wir finden nein. Darum haben wir auf eine Anfrage des Hifi-Forums nach einer Testaktion des neuen SRH1840 Kopfhörers auch gerne positiv geantwortet.
Beim SRH1840 handelt es sich um das Topmodell der Shure Kopfhörer. Wie der ebenfalls neue SRH1440, ist der SRH1840 im Gegensatz zu den anderen Shure Kopfhörern, offen konstruiert. Der Vorteil der offenen Konstruktion liegt in einem natürlicheren, offeneren Sound, die Klangtreue steigt, der Sound wird lebendiger und die Instrumente lassen sich im Raum besser orten. Nachteil: es dringt deutlich mehr Schall sowohl nach Innen, als auch nach Außen. Somit sind die offenen Versionen nicht geeignet für laute Umgebungen oder Aufnahmen am Mikrofon, denn das Monitorsignal streut in die Aufnahme. Dafür sind sie aufgrund der gesteigerten Klangqualität umso mehr geeignet für das Mixing und Mastering.
Zurück zum Hifi-Forum. Eine begrenzte Auswahl an Forum-Usern bekommt dort die Möglichkeit den SRH1840 ausführlich mit dem eigenen Equipment zu testen. Nur so ist es auch möglich, dass eine korrekte Beurteilung und ein fairer Vergleich zu bekannten Alternativen gezogen werden kann. Die ersten beiden, sehr ausführlichen Berichte zu dieser Testaktion sind nun bereits online und die Meinungen sind äußert positiv:
- So schreibt der User “petitrouge” im Fazit: “Der Shure ist für mich seit langer langer Zeit wieder der erste offene Dynamiker der es schafft, mich in seinen Bann zu ziehen was die Natürlichkeit anbelangt. Ohne dabei an Detailverliebtheit zu verlieren.
Seine Natürlichkeit lässt so manch anderen KH sehr alt aussehen und dennoch habe ich bei der ganzen Testerei nicht den Eindruck gehabt das er irgendwo etwas dazudichtet oder weglässt.
Ich würde ihn fast gleichstellen zu meinem LCD und hätte ich diesen nicht schon, der Shure wäre es für mich!
Kein anderer Hörer konnte mich von den Dynamikern bisher so begeistern wie dieser, und wenn ich das Preis/Leistungsverhältnis sehe zu den anderen grossen 2, geht eine klare Kaufempfehlung von mir aus.
Als Allrounder bezeichne ich den Shure, weil ich wirklich alles mit ihm hören konnte ohne das er bei der Wiedergabe irgendwann oder irgendwo nervte . Es entspannt einfach mit ihm zu hören!
Wenn ich den Shure umschreiben sollte, dann würde ich sagen er ist ein LCD Rev.2 mit mehr Höhenanteilen, nur um die Hälfte billiger. - Alternativ im Fazit des Nutzers “Elhandil”: “Shure ist hier mit ihrem ersten offenen Kopfhörer meiner Meinung ein echt großer Wurf gelungen. Er leistet sich nur geringe Schwächen und macht bei bei fast jedem Genre eine ausgezeichnete Figur. Wenn man dann noch den aufgerufenen Preis berücksichtigt, wird der SRH-1840 wirklich zum Superknaller, da er meiner Meinung nach dem T1 technisch in nichts nachsteht und einfach eine etwas andere Abstimmung mitbringt.
Unterm Strich war also der Einstieg in die High-End Liga noch nie so günstig. Die großen Drei überholt er von rechts und macht dann klanglich erst wieder bei den “großen Tieren” halt.“
Ich bin schon gespannt auf die Berichte der weiteren Tester. Wer mit dran bleiben will findet hier den Thread im Hifi-Forum.
Gewinner der Shure Drum Mastery 2012 steht fest
Nach dem Online-Vorentscheid, an dem 314 Schlagzeuger aus 24 Ländern teilgenommen hatten, und dem finalen Drum Battle in Reykjavik, in dem die fünf Finalisten aus Österreich, Bulgarien, Italien Spanien und England gegeneinander antraten, steht Antonio De Marianis als Gewinner der Shure Drum Mastery 2012 fest.
Die offizielle Website www.drum-mastery.eu erreichte über eine Million Hits, der Track zum Drum Along, das die Schlagzeuger für ihre Teilnahme aufzeichnen mussten, wurde mehrere tausend Mal heruntergeladen. Insgesamt reichten 314 Drummer ihre Videos ein, aus denen die Community schließlich ihre Favoriten wählen konnten.
Die fünf Gewinner des Online-Contests wurden von Shure nach Island geflogen, um dort am 10. März am allesentscheidenden, finalen Drum Battle teilzunehmen. Nach einer Masterclass konnten die Finalisten ihr Können im Gamli Gaukaruinn Club in Reykjavik unter Beweis stellen. Hier mussten sie sich nicht nur der Jury, sondern auch dem Publikum stellen. Auf der Bühne des kleinen Clubs wurden fünf Drum Kits aufgestellt, die jeweils mit sieben Beta Schlagzeugmikrofonen abgenommen wurden.
Nach reiflicher Bedenkzeit seitens der Jury wurde der Gewinner schließlich unter Zuhilfenahme eines Applausometers ermittelt. Antonio De Marianis aus Italien konnte hier einen, wenn auch knappen, Vorsprung erzielen und ist somit offiziell der „Shure Drum Master 2012“. Zudem konnte De Marianis einen Gutschein für Shure Produkte im Wert von 5000 Euro sowie ein Paiste-Alpha Becken-Set mit nach Hause nehmen.
Darüber hinaus gewann Anton James Olsson aus Schweden in der Extra-Kategorie „Bester Drummer unter 20“. Er konnte sich, dank seiner überzeugenden Video-Performance, ein Shure Beta Drum Case voller Schlagzeugmikrofone ertrommeln – darin enthalten: ein Beta 91A, drei Beta 98AMP/C, zwei Beta 181/C sowie ein Beta 52A.
„Das Niveau unserer Finalisten war extrem hoch und jeder hätte die Drum Mastery Krone verdient.“, so Darren Ashford, Vorsitzender der Jury (www.darrenashford.com). „Alle haben fantastisch gespielt und uns mit ihrer unterhaltsamen, emotionsgeladenen Performance beeindruckt. Aber es kann nur einen Gewinner geben und Antonio bot uns eine Kombination auf Musikalität und Individualität, die letztendlich bei uns und beim Publikum am besten ankam.“
Antonio De Marianis fügt hinzu: „Wir sind fünf Drummer mit total unterschiedlichen Styles und gerade das machte den Contest so interessant und spannend. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich hier gewinne und war absolut überrascht. Das alles war eine einzigartige Erfahrung, die ich nie vergessen werde.“
Hier das Video über das Finale in Reykjavik:
Messe-Kurz-Bericht
Nach der Prolight & Sound 2012 sind wir wieder im Büro angekommen und noch schaut man in einige müde Gesichter. Ein Tag zur Erholung, ist nach einer Messe einfach zu wenig. Dennoch … wir stecken längst wieder mitten in der Messenachbearbeitung. Die Sprinter sind ausgeladen und die ersten Produkte sind bereits aus den Cases zurück im Karton.
Über die Messe waren sicherlich einige von Euch bei uns am Stand. Es konnten Gesangs Mikrofone, Ohrhörer und Kopfhörer getestet werden. Besonders bei unseren zwei neuen offenen Kopfhörern war reger Betrieb. Diese waren auch die beliebtesten Produkte für alle Video-Teams, welche uns am Stand besucht haben. Aber natürlich haben es auch die weiteren Messeneuheiten vor die Kamera geschafft.
Hier mal alle Videos im Überblick:
- Kurze Vorstellung der “Offenen” bei Musikmachen.de
- Nick von bonedo.de fragt nach den neuen Kopfhörern
- Jürgen erklärt Guido von bonedo.de das neue PSM1000 Personal Monitoring System
- Delamar und der SRH1840:
- Ulli Pallemanns von SAE Alumni erkundigt sich nach den Messeneuheiten, beispielsweise über das digitale ULX-D Funksystem
Vielen Dank an alle Video Teams, die bei uns am Stand vorbei gekommen sind.
Shure PSM 1000 für den mipa Award nominiert
Zum 13. Mal findet nun schon der mipa Musikmesse International Press Award statt. Über 100 Magazine weltweit können für das beste Musikinstrument und Audio Equipment voten. Selbstverständlich darf Shure bei den Nominierungen nicht fehlen.
In diesem Jahr hat es unser PSM 1000 Personal Monitoring System in der Kategorie „Live Microphone / IEM / Wireless Systems“ in die engere Auswahl geschafft. Wir freuen uns natürlich sehr über die Nominierung für den „Grammy“ der Musikinstrumente/Pro Audio Industrie.
Die Gewinner werden am 22. März 2012 während der mipa awards ceremony & party auf der Musikmesse bekannt gegeben.
Jetzt heißt es Daumen drücken.
Gewinne Karten für die Prolight & Sound und die Musikmesse 2012
Bald ist es endlich soweit: die Prolight & Sound sowie die Musikmesse öffnen vom 21. bis 24.03.2012 die Tore. Natürlich sind wir auch wieder vor Ort, um euch die Neuheiten vorzustellen oder mit Antworten zu allen Fragen rund um Shure Produkte zur Verfügung zu stehen. Ihr findet den Shure Stand in Halle 8, Stand B60.
Um euch den Besuch auf den Messen zu versüßen, verlosen wir 3×2 Eintrittskarten, mit denen ihr an allen Messetagen Eintritt habt. Um zu gewinnen müsst ihr nur folgende Frage beantworten:
- Wie heißen die beiden neuen offenen Shure Kopfhörer?
Sendet die Antwort bis spätestens 15.03.2012 an gewinnspiel@shuremikrofone.de. Das Los entscheidet, die Gewinner werden per e-Mail benachrichtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Möge die Glücksfee mit euch sein
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SRH940 Kopfhörer erhält Lob vom Pro Audio Magazin 96kHz
Das anspruchsvolle Pro Audio Magazin 96kHz.de testet den SRH940, das Topmodell der geschlossenen Shure Kopfhörer.
Kopfhörer sind im Allgemeinen in gewissem Maße Geschmackssache – weniger jedoch, wenn es um Kopfhörer geht, die für das professionelle Mixing und Mastering im Studio gedacht sind, denn diese sollten den Klang möglichst neutral und unverfälscht wiedergeben. Genau diesen Anspruch hat der SRH940. Autor Jürgen Wirtz, der als Tonmischmeister, Aufnahmeleiter und Produzent mit nationalen und internationalen Topacts arbeitet, attestiert dem SRH940 genau diese essentiellen Attribute. Hier sein Fazit des Tests:
“Shure bietet mit dem SRH940 einen grundsoliden professionellen Studio-Kopfhörer, der dank seiner geschlossene Bauweise auch für anspruchsvolle Live-Tontechnik interessant werden könnte. Rundum ist er ein ausgesprochen neutrales Werkzeug, bietet in der Preisklasse ein überdurchschnittlich durchsichtiges Klangbild, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Im Gegenteil, der neutrale Bass des SRH-940, welcher bei Studio-Kopfhörern eigentlich ins Pflichtenbuch gehören sollte, ist in diesem Preisbereich leider seltener zu finden. Der Gegenpol im Höhenbereich ist ebenfalls als gelungen neutral zu bezeichnen. Die Verarbeitung ist tadellos, das mitgelieferte Zubehör vorbildlich. Einziger Nachteil könnte der individuell gefühlte Tragekomfort sein. Da man einen Kopfhörer stets selbst antesten sollte, kann dies dann am eigenen Kopfe probiert werden.“
Zum gesamten Test, mit dem passenden Titel “Neutraler Vertreter” auf 96kHz.de.

