Backstage beim Montreux Jazz Festival 2013 – Teil 2

ZZ Top Konzert

ZZ Top Konzert

Die erste Festivalwoche neigt sich bereits wieder dem Ende entgegen. Am Montag ging es etwas ruhiger zu auf der Bühne in Stravinski. Mit Paolo Conte und anschließend Randy Crawford und das Joe Sample Trio. Musik um gemütlich im Sitzen zu hören. Der Saal war deshalb zum großen Teil bestuhlt. Im Lab war Patrick Watson und danach The Lumineers.  Für den Auftritt von Oleta Adams im Club wurde ein UR2/KSM9 Sender eingesetzt. Während des Auftritts hat mich ein Techniker der Bühne angerufen und meinte es gebe ein Problem mit dem Handsender. Nach 20 Minuten ist wohl die Batterieanzeige schon um 60% gefallen.  Und er bräuchte einen zweiten Handsender zum Tausch. Nach dem Konzert haben wir dann das Problem besprochen. Wie sich herausstellte war der Sender OK. Wie meistens in solchen Fällen waren es die Batterien.

InEar und Kabelentwirrung nach Woodkid Konzert

InEar und Kabelentwirrung nach Woodkid Konzert

Am Dienstag Woodkid zusammen mit dem Sinfonie Orchester Lausanne. Für diese Produktion haben wir das komplette Orchester mit insgesamt 25 PSM900 InEar Empfängern + SE315 Ohrhörer ausgestattet. Alle mit dem gleichen Audiosignal eines Senders versorgt. Eine insgesamt recht aufwendige Produktion. Die sich allerdings gelohnt hat. Das Konzert war in jeglicher Hinsicht top. Super Stimmung in der Halle. Ein klasse Sound und mit dem absolut synchronen Licht ein echter Genuss. Sehr schön. Nach dem Konzert müssen dann natürlich die 25 InEars + diverse andere „Kleinteile“  wieder zurück in mein Büro. Nach Woodkid spielten noch die Editors.  Die hatten es nach so einem Konzert natürlich schwer. War die Halle bei Woodkid noch voll, waren es danach vielleicht noch 50-60%. Anschließend noch im Lab vorbeigeschaut. Dort waren die Bands bereits fertig und DJ´s am Werk. Ach ja, am Nachmittag ist meine LAN Verbindung zu unserm Axient System ausgefallen. Laptop geschnappt und auf zur Stravinski Bühne. Unseren Ethernet Router und die LAN Kabel geprüft.  Alles ok. Problem liegt an der Verbindung im Haus. Nach einigen Stunden hat die IT Abteilung des Gebäudes den Fehler gefunden. In einem „eigentlich“ abgeschlossenen Verteiler war ein Patchkabel vertauscht. Wer war das? Wusste natürlich keiner. Verbindung steht wieder.

Mittwoch: ZZ Top und George Thorogood and the destroyers. ZZ Top hatte ich schon ein paarmal live gesehen. Allerdings waren die Performances nicht besonders und ich würde sie auch nicht als gute Live Band bezeichnen wollen. Haben geile Platten gemacht, aber Live, naja. Ich war also gespannt was dieses Mal geboten wird. Aufbau am Nachmittag war entspannt. Sind ja nur 3 Musiker. Plus als kleines Special eine Sondereinlage mit einem Hammondspieler. Der Auftritt am Abend war dann wie vermutet wieder nicht unbedingt erwähnenswert. Songauswahl war ok. Publikum wurde mit den Hits bedient. Aber der Sound und die Darbietung L Ein riesen Drumkit und dahinter ein recht lustlos agierender Drummer.  Das Akustik Drumset war getriggert. Das muss nicht schlecht sein. Aber in diesem Fall war der Drumsound übel. Die Sequenzer Unterstützung hat das Ganze auch nicht besser gemacht. Am Nachmittag kamen dann unsere Gäste von Shure Distribution Deutschland in Montreux an. Zwischen 17 – 19 Uhr führte ich sie dann in 2 Gruppen durch das Festivalgelände. Unsere traditionellen Backstage Touren die wir immer für unsere Gäste einplanen. Während eines gemütlichen Rundgangs kann man auch mal hinter die Kulissen des Festivals schauen. Anschließend Abendessen in dem für Sponsoren/Partnergäste aufgebauten VIP Bereich an der Uferpromenade. Gegen später haben wir uns dann großteils wieder an einer  für Festivalangestellte und „Badge“ Besitzer reservierten Bar auf einer Terrasse getroffen. Schöne Atmosphäre und schöner Ausklang bis früh morgens.

Donnerstag. Stravinski bietet heute Bluesiges. Bonnie Raitt; Ben Harper & Charlie Musselwhite. Bin abends mit Kollegen auf den diversen Konzerten. Schauen uns diverse Bands an. Die Wahl fällt auf James Morrison im Jazz Lab. Klasse Konzert. Eine überragende Stimme und sehr differenzierter Sound. Anschließend wurde die Halle wie üblich wieder für jedermann geöffnet und in einen Club mit DJ verwandelt. Ein Abstecher ins Rock Cave war dann etwas enttäuschend. Nach anfänglich noch zum Name der Location passenden Songs,  tendierte die Musik des DJ´s nach und nach zu nicht Rockwürdigen Nummern.  Bei der Live Band die von 22.30 bis 00.00 Uhr spielt ist das Cave meistens  gut besucht. Allerdings ist es in diesem relativ kleinen Raum auch schnell extrem warm.  Nachmittags hatte ich auch noch die Crew vom Schweizer Radio Television (RTS) getroffen. Die sind dieses Jahr erstmals für die Video und Teile der Tonaufnahmeproduktion zuständig. Ich war mit RTS im Vorfeld des Festivals in Kontakt um die Frequenzen zu koordinieren. RTS hat auch einige Drahtlossysteme für Intercom, Talkback, etc. im Einsatz.  Gegen Ende des Abends dann noch einen Abschlussdrink mit Kollegen und unseren Gästen an der „Badge“ Bar. Um ca. 1:30 dann gemütlich zurück zum Hotel.

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3 Kommentare zu “Backstage beim Montreux Jazz Festival 2013 – Teil 2

  1. Pingback: Der Shure Deutschland Jahresrückblick 2013 | Shure Blog

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