Shure Axient bei den Sommerspielen in London

Axient bei den Sommerspielen in London

Bei den Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten der Sommerspiele 2012 in London vertrauten die Headliner auf das Shure Axient Funkmikrofon-System. In Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen Delta Sound setzte der australische Systemlieferant Norwest bereits in den ersten Phasen der Systemkonzeption auf Shure und ermöglichte so Axients Olympia-Debüt.

Steve Caldwell, HF-Spezialist bei Norwest, erfuhr bereits während des Entwicklungsprozesses direkt vom Shure Engineering-Team in den USA von der neuen Produktlinie. Kurz danach fand sich Axient auf dem Planungsentwurf für London wieder, den Scott Willsallen, Audio System Designer London 2012, und Bobby Aitken, Sound Designer London 2012, konzipiert hatten. Willsallen war bereits in der Vergangenheit für hochkarätige Feierlichkeiten am Rande von Sportveranstaltungen zuständig. Dazu zählen beispielsweise die Spiele 2004 in Athen, die Asienspiele 2006 in Doha und die Winterspiele 2004 in Vancouver. Seit 2006 werden hauptsächlich Shure Funksysteme bei diesen Projekten verwendet.

Axient kam erst im Frühjahr auf den Markt und Willsallen musste sicherstellen, dass das System den Anforderungen der Sommerspiele gewachsen war. „Ein Risiko einzugehen, war keine Option.“, erklärt Willsallen. „Bei einem Event dieser Größenordnung gibt es keine zweite Chance. Ich habe Steve ständig mit Fragen genervt, ob Axient für den Job hier passen würde.“
Features wie die Audioqualität, Frequency Diversity und die einzigartige Akku-Technologie sprachen letztendlich für Axient. „Wir verwendeten Shure KSM9 als Standardmikrofone mit Axient und hatten gleichzeitig Beta 58 dabei, sollten einige Künstler etwas lauter sein. Ein Axient Sender mit einem KSM9 klingt exakt wie ein kabelgebundenes – nämlich großartig.“, so Willsallen.

Shure Axient Funkmanagement-Netzwerk

„Im Falle eines Falles können wir mit den Axient Handsendern auf zwei Frequenzen gleichzeitig senden.“, sagt Caldwell. „Aus Redundanzgründen setzen wir zwei oder vielleicht drei Empfänger je Künstler ein. Das alles hat uns viel Vertrauen geschenkt. Die Akku-Technologie ist ebenfalls spitze. Ich kann jederzeit über das Netzwerk die Batteriezustände meiner Sender checken. Das konnte ich bisher nicht. Und die Zeitangaben sind zuverlässig. Das spart Zeit und Geld – wir entsorgen nicht dauernd AA Batterien, die gerade mal halb leer sind.“ „Es ist nachhaltig.“, fügt Willsallen hinzu. „Das waren ohnehin die bislang nachhaltigsten Olympischen Spiele. Ein Akkusystem, das so gut funktioniert, passte da natürlich hervorragend. Normalerweise hätten wir sonst wohl um die 26.000 AA Batterien verbraucht, die einfach nur auf der Müllkippe gelandet wären.“

Ein weiterer, ausschlaggebender Punkt war die Spektrumeffizienz. Axient kann über 20 Kanäle in einem Standard UK 8 MHz Band realisieren. „Die Steigerung der Effizienz war sehr hilfreich.“, so Caldwell. Wir erstellten den Frequenzplan unter der Annahme, dass wir UHF-R einsetzen. Die Entscheidung für Axient war wie ein Extra-Bonus, da wir so noch mehr Kanäle in einem Band unterbringen konnten.“ Das Axient System konnte Willsallens anfängliche Bedenken restlos ausräumen. „Ich muss kompromisslos sein.“, erklärt Willsallen. „Hätte es auch nur minimale Anzeichen für mögliche Probleme gegeben – ich hätte sofort zu UHF-R gewechselt. Aber alles lief reibungslos.“ „Ich wurde auch nicht enttäuscht.“, fügt Caldwell hinzu. „Axient hat alle unsere Erwartungen erfüllt. Und, worauf es im Endeffekt wirklich ankommt: Der Klang war genial!“

Der Support erfolgte durch Shure Distribution UK (SDUK). „Mit SDUK vor Ort war es, als wäre das Engineering Team jeden Tag persönlich aus Chicago eingeflogen, um nach dem Rechten zu sehen.“ „Die Olympischen Spiele vor der eigenen Haustür – das ist eine einmalige Chance.“, sagt Tuomo Tolonen, Applications & Product Manager SDUK. „Jeder, der an der Produktion mitwirkte, hat vier großartige Shows bestritten und ich bin stolz, dass wir ein Teil davon waren und miterleben konnten, wie Axient die größte Show, die man sich nur vorstellen kann, mit Bravour gemeistert hat.“

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