Es ware ein langer Tag in Wiesbaden – anstrengend und äußerst spannend. Das Finale des 28. Deutschen Rock und Pop Preises bot ein buntes Programm an Bands und Musikern aus unterschiedlichsten Musikrichtungen: Pop, Rock, Ska, Funk, Soul, Metal, Country, Alternative. Da war es kein Wunder, dass die Rhein-Main Hallen in Wiesbaden gut gefüllt waren mit Musik-begeisterten und Fans der nominierten Bands.
Das Juronen an diesem Abend kamen aus den verschiedensten Bereichen der Musikbranche. Dabei waren unter anderem bekannte Musiker, Produzenten, Konzertveranstalter, Musikverleger und Repräsentanten der Hersteller von Musikequipment. So hatte auch ich das Vergnügen der Jury beiwohnen zu dürfen.
10 Minuten Zeit haben die Bands für ihre Performance – inklusive Auf- und Abbau! Ein ganz schön straffes Programm. Bedenkt man jedoch, dass an diesen Tag rund 80 (!) Bands auf der Bühne stehen, ist dieser knappe Zeitplan durchaus gerechtfertigt. Im Endeffekt schaffen es alle Bands diesen engen Rahmen einzuhalten und die Techniker vor Ort leisten einen Wahnsinnsjob, um dies auch sicher zu stellen.
Die Bewertung der Bands fällt dann äußerst schwer, da das Niveau teilweise doch sehr hoch ist und eine 5-minütige Live-Performance sehr knapp ist, um eine Band richtig zu beurteilen. So sind die Diskussionen in der Jury bei der Endbesprechung sehr intensiv und die Meinungen gehen auseinander. Trotzdem kommen wir in den einzelnen Kategorien immer zu einem Ergebnis, dass jeden zufrieden stellt.
Mir hat es auf jeden Fall riesig Spaß gemacht mit dabei gewesen zu sein und zu sehen wie es um den musikalischen Nachwuchs in Deutschland steht – und sagen kann ich, es steht gut um ihn. Die Gewinner der einzelnen Kategorieren findet ihr auf den Seiten des Deutschen Rock & Pop Musikerverbands.
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