Archiv

Archiv für August 2010

Start der vierten Runde im Proberaum Deluxe Bandcontest

30. August 2010 2 Kommentare

Stereogain, On A SunDay und Kadosh – das sind die Gewinnerbands der ersten drei Runden im Shure Proberaum Deluxe Bandwettbewerb. Heute starten wir in die vierte Runde und bis einschließlich 12. September könnt ihr euch bewerben.

Wie in den Runden zuvor können sich Bands aller Genres bewerben – solange sie „handgemachte“ Musik machen. Rein elektronische Musik ist somit ausgeschlossen. Die detaillierten Teilnahmebedingungen finden Bands auf dem Shure Deutschland MySpace Profil.

Für eine Bewerbung braucht Ihr:

  • einen eigenen Song
  • ein MySpace Profil
  • ein maximal 2-minütiges Video, das Eure Band vorstellt: Was für Musik macht Ihr, wer hat Euch inspiriert, was sind Eure Ziele, welche Erfolge hattet Ihr… Bitte beachten: ein Mitschnitt von einem Live-Konzert oder ein Musikvideo reicht uns nicht.

In den sechs Vorrunden können Bands Shure Equipment im Wert von 2000,- € gewinnen. Im finalen Voting Anfang nächsten Jahres setzen wir einen drauf und es gibt Shure Produkte im Wert von 5000,- € sowie einen Auftritt beim legendären Montreux Jazz Festival 2011.

Bands, die sich bereits in den ersten Runden beworben haben, dürfen sich auch wieder bewerben. Dazu müssen die Daten jedoch erneut hochgeladen werden.

Im folgenden Interview spricht Die Happy Gitarrist Thorsten Mewes über seine Juryarbeit beim Proberaum Deluxe Bandcontest:

Interview mit Die Happy Gitarrist Thorsten Mewes

Die Happy Gitarrist und Gründungsmitglied Thorsten Mewes ist ein langjähriger Freund von Shure und sitzt nicht nur deshalb gerne in der Jury des Shure Proberaum Deluxe Bandwettbewerbs. Wir haben uns im Recorder in Hamburg getroffen und sprachen über Bandwettbewerbe, Casting Shows, Musik und natürlich das neue Die Happy Album “Red Box”.

Neu auf unserer Show-Bühne: KSM44A und KSM42

Nachdem die Modelle KSM44A und KSM42 erstmals im Juni auf der InfoComm in Las Vegas gezeigt wurden, sind die jüngsten Mitglieder der Shure KSM Mikrofon-Familie jetzt in Deutschland im Handel erhältlich. Wie die restlichen Familienmitglieder sind auch diese Mikros hauptsächlich für den Einsatz im professionellen Studio gedacht, eignen sich aber, aufgrund ihres robusten Designs, auch für die Bühne.

Shure KSM44A und KSM42

Das KSM44A ist ein Doppel-Großmembraner mit schaltbarer Richtcharakteristik. Sprich, je nach Anwendung, habe ich die Wahl zwischen Niere, Kugel oder Acht. Für noch mehr Flexibilität sorgen der schaltbare Low Cut Filter und das 15 dB Pad. Ein eingebauter, dreilagiger Popp-Schutz minimiert störende Atem- oder Windgeräusche deutlich .

Das KSM42 kommt vor allem bei anspruchsvollen Gesangsaufnahmen zum Zug. Es ist mit einer Doppelmembran ausgestattet und wartet mit einer äußerst konstanten Richtcharakteristik über den kompletten Frequenzbereich auf. Daraus ergibt sich ein sehr breiter Sweet Spot und ein sehr gut kontrollierbarer Nahbesprechungseffekt.

Beide Mikrofone haben einen gemeinsamen Nenner: eine innovative, Shure-eigene Verstärkertechnologie mit der blumigen Bezeichnung “Prethos Advanced Preamplifier Technology“.

Klingt kompliziert, ist aber einfach nur clever. Die Prethos Technologie verfügt über eine hochwertige, interne Schaltungsarchitektur und sorgt für eine verbesserte Klangqualität mit extrem niedrigem Eigenrauschen und hohem Dynamikumfang. Beim KSM44A ergibt, sich, dank ebendieser Technologie, ein Eigenrauschen von gerade mal 4 dB und ein maximaler Schalldruck von 134 dB.

Nicht von schlechten Eltern!

Nummer 55 lebt – Die Geschichte eines Mikrofons

18. August 2010 2 Kommentare

Model 55

Model 55

Der Ursprung

Neben den Legenden SM57 und dem SM58 gibt es von Shure ein Mikrofon, das die Zeit noch länger überdauert hat und bereits in den 40er Jahren durch sein charakteristisches Design und den herausragenden Sound Synonym für die Marke Shure geworden ist: das Mikrofon der Serie 55.

Bereits 1937 begann der Shure Ingenieur Benjamin Baumzweiger (der sich später in Ben Bauer umbenannte) mit der Entwicklung eines dynamischen Mikrofons, das eine Nierencharakteristik mit einer einzelnen Kapsel ermöglichen sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde eine gerichtete Charakteristik meistens durch die Verwendung mehrerer Elemente in einem Mikrofongehäuse erreicht, die den Output einer Kugelcharakteristik und einer Achtercharakteristik kombinierten. Das Konzept funktionierte, jedoch waren die Mikrofone klobig, hatten unebene Frequenzverläufe und unvorhersehbare Richtcharakteristiken.

Anzeige Modell 55

Ein frühe Anzeige

1939 war es dann soweit, die erste Unidyne Serie 55 und damit auch die ersten echten gerichteten Mikrofone mit nur einer dynamischen Kapsel kamen auf den Markt. Eine neue Generation von Mikrofonen mit Nieren- und Supernierencharakteristik war geboren, ausgestattet mit einer Technik, die noch heute eingesetzt wird.

In der Serie 55 gab es folgende Ausführungen: 55A (50 Ohm), 55B (250 Ohm) und 55C (15.000 Ohm). 1940 folgten die Modelle 555A, 555B und 555C. Diese hatten dieselben Impedanzen wie die 55er Modelle, waren jedoch mit einem zusätzlichen Erschütterungsabsorber ausgestattet und für den Rundfunk und das Recording bestimmt.

Die Serie 55 war mit ihrem klaren Sound, der hohen Feedbackresistenz und robusten Konstruktion zu dieser Zeit einzigartig und ein voller Erfolg. Nicht zuletzt durch die Optik mit massivem Gussgehäuse, war sie sowohl bei Rundfunkstationen und Studios als auch auf der Bühne äußerst beliebt.

Eine Nummer kleiner bitte

55 und 55S

Größenvergleich: 55 und 55S

Die ersten 55er Modelle waren ziemlich groß und mit fast 3,3 kg auch sehr schwer. 1951 entwickelte Ben Bauer daher das neue Small Unidyne. Es war kleiner und leichter als sein Vorgänger und besaß die neue, verbesserte Unidyne II Kapsel. Zur Anpassung der Impedanz diente zu diesem Zeitpunkt bereits ein Wahlschalter.

Noch heute ist das Modell 55SH fast identisch mit der Version aus dem Jahre 1951. In den späten 70er Jahren verzichtete man dann auf den Impedanz-Wahlschalter und ersetzte den Amphenol-Anschluss mit einem XLR-Stecker. 1988 erfolgte die letzte Überarbeitung zum aktuellen 55SHII, bei dem eine verbesserte Mikrofonkapsel Verwendung fand.

Äußerlich änderte sich über die Jahre hauptsächlich die Farbe des Windschutzes – zuerst rotbraun, später blau und letztendlich schwarz.

Elvis Presley Briefmarke

Elvis Presley Briefmarke

Viele historische Persönlichkeiten wurden mit einem Unidyne abgebildet. Harry S. Truman, Präsident John F. Kennedy u.v.m. Die Post der USA produzierte 1993 eine Briefmarke auf der der wohl bekannteste Nutzer und auch inoffizieller „Spitznamensgeber“ des 55er mit einem 556S sehen ist: Elvis Presley. Vielen ist das Mikrofon heute sogar unter der Bezeichnung „Elvis-Mikrofon“ geläufiger. Dieser Name wurde jedoch nie von Shure als offizieller Produktname verwendet. Insgesamt wurden 500 Millionen Exemplare dieser Briefmarke produziert.

Grammy Awards Museum

350 x 55SHII

Das Grammy Museum in Los Angeles, das im Dezember 2008 eröffnete, erwies dem Klassiker eine besondere Ehre: ein Ausstellungsstück in der „Hall of Fame“ ist eine Säule, bestehend aus 350 (!) 55SHII Mikrofonen. Das Museum bietet einen Einblick in die Geschichte der Aufnahmetechnik, den kreativen Prozess und die Kunst des Musikmachens. Die „Hall of Fame“ konzentriert sich dabei auf die über 50-jährige Geschichte der Grammy Awards Gewinner und der Nominierten.

Super 55

Mit modernem Sound

2009 stellt Shure das Super 55 vor. Das legendäre Gehäuse, mit aktueller Mikrofontechnik und Supernierencharakteristik. Der Sound des Super 55 ist druckvoll, präsent und modern. Die Sicherheit vor Feedback ist im Vergleich zum 55SHII deutlich höher und vergleichbar mit anderen dynamischen Supernierenmikrofonen von Shure. Der blaue Windschutz ist das markanteste optische Unterscheidungsmerkmal zum klassischen 55SHII. Weiterhin verzichtet das neue Modell auf den An-/Aus-Schalter.

Die Reaktionen auf diese neue Version sind extrem positiv und es ist bereits auf vielen Bühnen im Einsatz – wie z.B. auch bei der wohl weltweit bekanntesten Heavy Metal Band, die es sich jedoch nicht nehmen ließ, den blauen Windschutz gegen einen schwarzen auszutauschen. Auch der Verfasser dieses Artikels konnte diesem Schmuckstück nicht widerstehen…bis…

Super 55 Limited Edition

Limited Edition

Limited Edition

…jetzt! Denn ab sofort ist es als Super 55-BCR in einer streng limitierten Sonderserie erhältlich. Ein mattschwarzes Gehäuse und der signalrote Windschutz machen dieses Mikrofon zu einem einmaligen Kultobjekt und unwiderstehlichen Hingucker. Nur 300 Exemplare werden in Deutschland angeboten – von denen noch vor der ersten Auslieferung an den Handel nur 299 verfügbar sind, denn das erste habe ich mir gesichert :-) .

Mein Super 55 BCR

Mein Super 55 BCR

Hier ein noch ein paar sehr interessante Links, die sich mit dem Thema 55 befassen:

http://micdoctor.artgraham.net/shure55_corner.html

http://www.coutant.org/shure55/index.html

http://www.slipperyskip.com/page20.html

http://scottymoore.net/shure55s.html

http://www.uv201.com/Microphone_Pages/shure_55s.htm

Hol dir jetzt das Wallpaper zum Super 55-BCR von Shure.de.

Interview mit Kadosh, die dritte Finalband im Proberaum Deluxe Bandwettbewerb

Das erste was auffällt wenn man Kadosh besucht, sind nicht enden wollende Wände voller Grafitti – bis man durch einen großen Hinterhof endlich am Ziel ist. Der Proberaum selbst ist dann typisch Proberaum: im Untergeschoß, eng, eine zweite Band mit drin – und trotzdem auf alle Fälle gemütlich (und sogar mit Luxusausstattung: funktionsfähiger Kühlschrank!).

Im Interview findet Cosmo dann heraus was Frob bedeutet und wie die Zukunftspläne des Fünfers aus Hannover – und ganz wichtig wie wir gelernt haben – Linden aussehen. Jürgen überreicht die Gewinne und gibt Tipps zur Anwendung.

Sei dabei mit deiner Band in der nächsten Runde Proberaum Deluxe – vom 30. August bis 12. September. Dann habt ihr auch die Chance auf Shure Equipment im Wert von 2.000 € – und wenn ihr das finale Voting auf MySpace gewinnt, zusätzlich im Wert von 5.000 € sowie einen Auftritt auf dem Montreux Jazz Festival.

Die Preise für Kadosh:

Interview mit Simon Phillips

5. August 2010 1 Kommentar

Simon Phillips ist einer der bei weitem bekanntesten Schlagzeuger weltweit, dessen Stil nicht nur sein technisches Können wiederspiegeln sondern auch seinen ausgeprägten musikalischen Sinn. Ob es Rock, Fusion oder Jazz ist, Simon wendet immer dieselbe Präzision und Intensität beim Spielen an, die niemals Emotionen oder Gefühl vernachlässigen.

Er ist nicht nur der Schlagzeuger von Toto sondern hat unter anderem auch mit folgenden Künstlern gearbeitet: Mick Jagger, The Who, Jeff Beck, Jack Bruce, Peter Gabriel, Joe Satriani, Tears for Fears, Judas Priest, Roxy Music, Michael Schenker, Nik Kershaw, Phd., Al DiMeola, 801, Pete Townshend, Russ Ballard, Robert Palmer, Stanley Clarke, The Pretenders, Jon Anderson, Whitesnake und Dave Gilmour…

Während der Drum ‘n Percussion in Paderborn hat sich Simon die Zeit genommen mit uns ein äußerst sympatisches Gespräch zu führen. Themen waren unter anderem sein Drumkit, warum er ganz ganz bestimmte und teilweise für die Anwendung ungewöhnliche Shure Mikrofone bevorzugt, wie er sich für eine Show vorbereitet und warum er einen Farbeimer (alternativ auch gefüllt mit Sand) in seine Bassdrum stellt.

Mehr zu Simon Phillips auf Shure.de.

Shure Beta 27 im “Soundcheck”-Test

4. August 2010 2 Kommentare

Das Bandmagazin Soundcheck hat sich in der Juli-Ausgabe (07/2010) unser Großmembran-Kondensatormikrofon Beta 27 vorgenommen und sowohl im Live-Einsatz als auch unter Studio-Bedingungen getestet.

Fazit: Das Shure Beta 27 macht dabei in allen Disziplinen eine ziemlich gute Figur :-) .

Hier einige Statements:

Der mächtige Klang des Beta 27 ließ einen vermuten, dass der Gitarrist ein Marshall-Stack hinter der Bühne versteckt hat. Insbesondere im Vergleich zum Gitarrenamp-Klassiker SM57 zeigt das Beta 27 mehr Biss, ohne schrill zu klingen.

Was mir sofort auffiel, war der prägnante, kompakte Sound des Beta 27. Der ebene Frequenzgang bringt alle Facetten der Akustikgitarre sehr schön rüber, ohne bestimmte Frequenzen hervorzuheben oder abzusenken.

Aufgrund des warmen, präsenten Klangs ist das Beta 27 auch sehr gut für die Aufnahme der Vocals im Studio geeignet und zeigt somit absolute Allround-Qualitäten.

Den kompletten Testbericht gibt es hier zum Download. (PDF, 816 KB)

Dritte Finalband im Proberaum Deluxe Bandwettbewerb

2. August 2010 1 Kommentar

Kadosh – das sind die Gewinner der dritten Runde im Shure Proberaum Deluxe Bandwettbewerb auf MySpace. Nachdem die fünfköpfige Band rund um Frontfrau Simi T. Chatten in den ersten beiden Runden nur sehr knapp am Sieg vorbeigeschrammt ist, hat es nun letztendlich gereicht und Kadosh ist dabei, wenn es Anfang nächsten Jahres um den Gesamtgewinn geht. Dabei waren ihre Songs in den vorigen Bewerbungsrunden auf dem gleichen, hohen Niveau wie in dieser dritten Runde – und doch besitzt jeder einzelne seinen eigenen Charakter, was uns letztendlich noch mehr von der Qualität der Hannoveraner überzeugt hat.

Kadosh spielen nach eigenen Angaben eine Mischung aus Rock, Pop und Funk – und das trifft den Nagel auch auf den Kopf. Gemischt mit Simis charismatischer Stimme ergeben sich groovende und eingängige Songs, die das Potential haben, ein breites Publikum zu begeistern.

Wir gehen Simi, Flow, Schmuh, Flo und Eric in den nächsten Tagen zusammen mit Cosmo Klein besuchen und pimpen den Proberaum mit brandneuem Shure Equipment im Wert von 2.000 €. Das Video dazu in Kürze. Anfang nächsten Jahres wird die Band dann sicherlich noch einmal zittern, denn dann geht es um das laut Simi eigentliche Ziel für Kadosh in diesem Wettbewerb: den Live-Gig auf dem Montreux Jazz Festival (wobei das Equipment auch nicht schlecht ist, oder? ;-) ).

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.